Chronik - Cramer Bier seit 1791.

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Cramer Bier seit 1791!

In der ältesten Familienbrauerei der Eifel hat Tradition Zukunft. Hier erfahren Sie mehr über unser Unternehmen und unsere Geschichte.

Die Geschichte der Familie Cramer ist eng mit der Geschichte des Ortes Wollersheim verbunden. Seit über 300 Jahren ist die Familie ansässig.

1685 Fanciscus Ferdinandus Cramer (1685-1781) war Halfe auf dem Frohnhof des Stiftes St. Maria im Kapitol zu Köln und sabinus (Schöffe) des Hofgerichts des Stifthofes.

1744 Jacobus Cramer (1744-1803) war zunächst Nachfolger seines Vaters auf dem Stifthof, ehe er "am Rotbach" im gleichen Stil wie das Vorderhaus des Stifthofes ein neues Haus baute.

1791
wozu eine Brauerei und eine umfangreiche Landwirtschaft gehörten. Bis in die dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts betrieb die Familie Cramer hier im bekannten Braugerstenanbaugebiet der Voreifel den landwirtschaftlichen Betrieb gemeinsam mit der Brauerei.

1811 Nach dem Tode der Mutter, Katharina Thymes (1753-1811), übernahm Franciscus Heribertus Cramer (1782-1843) Landwirtschaft und Brauerei.

1843 Nachfolger wurden seine Söhne Franz Wilhelm (1812-1886) und Johann (1818-1879). Auf einer ausgedehnten Wanderschaft ließ Johann sich in der Kunst des Bierbrauens ausbilden. Aus seinen Wandertagebüchern, welche uns noch teilweise erhalten sind (3.10.1840-21.6.1841) ersehen wir, daß sich der Wollersheimer Brauergeselle tüchtig in der Welt umgesehen hat. Mainz, Frankfurt, Würzburg, Nürnberg, Erlangen, Augsburg, München, Landshut, Passau, Wien, Pressburg, Budapest, Brünn, Breslau, Frankfurt/Oder, Berlin, Hamburg, Bremen, Hannover usw. waren Stationen seiner Reise. So umfassend ausgebildet übernahm Johann Cramer die Leitung der Brauerei, die er weiter entwickeln konnte.

1885 Schon sehr früh mußten Franz Wilhelm (1864-1888) und Josef (1864-1939) die Verantwortung für den Betrieb übernehmen. Franz Wilhelm, der am 1.9.1884 in Worms die Braumeisterprüfung ablegte, war beim Tod der zuletzt verstorbenen Mutter 23 Jahre alt. Er kümmerte sich bis zu seinem allzufrühen Tode im Jahre 1888 um die fachliche Leitung der Brauerei.

1888 Auf dem erst 25jährigen Josef Cramer lastete nun die ganze Verantwortung für die Führung der inzwischen immer umfangreicher gewordenen Brauerei und Landwirtschaft. Die Verwaltung des Immobilienbesitzes, welcher in verschiedenen Orten mit dem Brauereibetrieb zusammenhing brachte zusätzliche Belastung.

1898 Laut Vertrag vom 29.11.1898 bestand zwischen Herrn Josef Cramer und den Eheleuten Herrn Josef Kemmerling und Frau Odilia Cramer eine offene Handelsgesellschaft unter der "Firma Joh. Cramer mit dem Sitz in Wollersheim".

1906 Am 7.8.1906 wurde die Gesellschaft aufgelöst. Josef Cramer, der 10/20 und nach dem Tode seiner Schwester Odilia 11/20 der Anteile hielt, kaufte von den übrigen Erben und von Josef Kemmerling die restlichen Gesellschaftsanteile für 145800 Mark.

1907 Im Jahr 1907 fusionierte die Brauerei Cramer mit der im Nachbarort ansässigen Brauerei Nagelschmidt und firmierte als "Vereinigte Brauereien Nagelschimdt & Cramer AG in Wollersheim". Noch im gleichen Jahr begann man mit umfangreichen Neu- und Umbauarbeiten. Auf dem vorhandenen Gärkeller wurden anstelle von Stallungen und Scheune ein neues Sudhaus und ein Maschinenraum erbaut. Hinter dem Maschinenraum, neben dem Eisschuppen, werde ein neues Kesselhaus errichtet. Umfangreiche technische Neuerungen bestimmten von nun an den Betriebsablauf in der Brauerei.

1937 Die Familie Nagelschmidt schied aus der Brauerei aus. Die Braustätte firmierte fortan unter "Brauerei Joh. Cramer & Cie.". Nachfolger von Josef Cramer wurde sein Sohn Johannes (1901-1955). Er betrieb nur noch die Brauerei, während die Brüder Josef in Wollersheim und Clemens in Vlatten sich der Landwirtschaft widmeten. 1945 In den letzten Monaten des Krieges wurden Brauerei-, Büro- und Wohngebäude teils erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

1955 Clemens Cramer übernahm die Brauerei von seinem verstorbenen Bruder Johannes. 1963 gab er die Landwirtschaft auf, um sich mit ganzer Kraft seiner neuen Aufgabe zu widmen. Unter Aufwendung erheblicher finanzieller Mittel wurden notwendige Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Neben dem gesamten Nordeifelraum wurde das Wollersheimer Bier nun bis nach Köln, Aachen, Bonn und Düsseldorf vertrieben.

1977 Nach dem Tode von Clemens Cramer übernahm seine Tochter Renate Reinold-Cramer die Brauerei. Das Sudhaus und der Fuhrpark wurden erneuert.

1987 Die Erfordernisse der neuen Zeit machen auch vor einem traditionsreichen Familienunternehmen nicht Halt. Hohe Forderungen an die Modernisierung der Abwasseranlagen und technisch notwendige Erneuerungen des Braubetriebs erforderten außergewöhnliche Investitionen. Für einen mittelständischen Betrieb konnte die schweren Herzens getroffene Entscheidung angesichts der schwierigen Lage in der Brauindustrie nur lauten, Einstellung des Braubetriebes in Wollersheim und Verlagerung in moderne Brauanlagen nach Köln.

1991 Nach 200 Jahren wird es auch in Zukunft heißen: "Dem Durst zuliebe CRAMER-BIER".

2004 Nach abgeschlossenem Hochschulstudium übernimmt der Sohn Thomas Reinold-Cramer die Geschäftsführung des Betriebes. Im gleichen Jahr übernimmt das Unternehmen das Brauhaus W. Röhr aus Kreuzau und erweitert so ihr Angebot und den Kundenkreis.

2009 Das mittlerweile beliebte Produkt Cramer Bio-Kellerbier wird im Mai eingeführt. Naturtrüb und mit Rohstoffen aus kontrolliert-biologischem Anbau liegt dieses Bier voll im Trend der Zeit. Schnell entwickelt sich diese Bierspezialität zu einem festen und wichtigem Bestandteil unserer Bierfamilie.
Cramer Bier seit 1791. Ein Genuß an Bierkultur!

2012 Weltneuheut aus Wollersheim! Als erste Brauerei der Welt füllt die Brauerei Cramer das regional sehr beliebte Biermischgetränk "Schuss" als Flaschenbier ab. Die Cramer Produktfamilie umfasst nun insgesamt fünf Bierspezialitäten.


 
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